[Bfa-newsletter] Freitag, 29.11 19h30.: IL NOUVO SUD D'ITALIA im ASZ-Kino, mit Anwesenheit des Regisseurs und anschliessender Diskussion

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So Nov 24 16:03:47 CET 2013


Liebe Freundinnen und Freunde der ASZ

Am nächsten Freitag, 19h30, zeigt das ASZ-Kino den Dokumentarfilm "Der
neue Süden von Italien", "eine filmische Reflexion über ein sich
veränderndes Süditalien, das von einem Ort der Emigration zu einem Ort
der Immigration wird". Der Regisseur Pino Esposito wird anwesend sein, und
es wird anschliessend an den Film eine Diskussion mit ihm geben.

Unsere Adresse:
Badenerstrasse 565 (Eingang West), Zürich
Tram 2 bis Freihofstrasse

MEHR ÜBER DEN FILM:

Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=1ypkPHrIrkw

Der neue Süden von Italien - Ein Film von Pino Esposito

Mit Anwesenheit des Regisseurs und anschliessender Diskussion.

Eine filmische Reflexion über ein sich veränderndes Süditalien, das von
einem Ort der Emigration zu einem Ort der Immigration wird. Es geht um das
neue Szenario von Migranten, die aus Afrika, Rumänien oder der Ukraine
nach Italien kommen. Aufgrund von Ablehnung und xenophoben Gesetzen der
Lega Nord ziehen im heutigen Italien zudem mehr und mehr Migranten in den
Süden. In einen Süden, dem es selber an Infrastruktur und Ressourcen
fehlt, um diese vielen suchenden Personen gut aufzunehmen. So teilt man das
Wenige, das man hat, inmitten von viel Gewalt und Ausbeutung.

Der Film beginnt auf dem Friedhof der Flüchtlingsschiffe von Lampedusa,
mit Blick auf die Wracks der Schiffe, mit denen die Flüchtlinge das
Mittelmeer überquert haben. Man rechnet, dass in den letzten 10 Jahren
rund 10'000 Personen im Kanal von Sizilien ertrunken sind.

Der Film geht weiter in Kalabrien und zeigt eines dieser zeitlosen Dörfer,
die immer weniger von Einheimischen bewohnt werden.Anschliessend die
Ex-Fabrik von Rosarno (Reggio Calabria), wo im Dezember 2008 ca. 300
Immigranten Barrikaden errichteten, um gegen die wiederholte Gewalt zu
protestieren.In der Folge wird von den vielen Migranten berichtet, die im
Winter für die Orangen-, Mandarinen-, und Olivenernte kommen. Zu sehen ist
auch das neue Szenario von jungen Frauen aus Afrika und Rumänien, die sich
auf der Strasse 106 von Crotone nach Taranto prostituieren.

Der Film endet, wie er schon begonnen hat, mit Fotos von Antonio Murgeri.
Diesmal im Gebiet von Neapel, in diesem Süden, der sich gezwungen sieht,
all die verzweifelten, von Hunger und Krieg fliehenden Menschen
aufzunehmen. Oft fliehen die Migranten auch von einem von der Lega Nord
geprägten Norditalien, das sie mit Ressentiments, Ablehnung und xenophoben
Gesetzen zwingt, unfreiwillig Richtung Mezzogiorno zu ziehen - dem
Italienischen Mezzogiorno, welchem es selber an Infrastruktur und
Ressourcen fehlt, um diese vielen driftenden Personen gut aufzunehmen. So
teilt man das Wenige, das man hat inmitten von viel Gewalt und Ausbeutung.

""Esposito hat einen klugen Film gedreht. Er hat nicht eine These mit
Aussagen ausgestattet. Der Film bleibt widersprüchlich: Ob man sich als
Ausländer beklagt oder nicht, spielt keine Rolle. Es gibt keine
Schuldigen...Espositos Film ist still und laut, verzweifelt und fröhlich,
wütend und versöhnlich"
WoZ

" Esposito hat die Gegenwart Süditaliens in seinem eindrücklichen,
berührenden und bewusst nicht wertenden Film eingefangen" Tages Anzeiger

Wir würden uns freuen, Euch in der ASZ begrüssen zu dürfen!

Herzliche Grüsse
Autonome Schule Zürich / Verein Bildung für Alle
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